Jetzt über die Zukunft der Kirche mitreden: Der synodale Weg 2021-23 ist eröffnet

Bistümer Basel, Chur und St. Gallen spannen für synodalen Prozess zusammen

Am 17. Oktober 2021 erfolgte der Startschuss zum weltweiten synodalen Prozess, den Papst Franziskus für die Weltkirche angestossen hat. Im ersten Schritt auf Bistumsebene spannen die drei deutschschweizer Bistümer Basel, Chur und St. Gallen zusammen.

Bereits die Ankündigung von Papst Franziskus, dass er einen weltweiten Prozess hin zu einer synodalen Kirche will, deutete auf ein ambitioniertes Vorhaben mit sportlichem Tempo hin. So sollen zwischen Oktober bis Ende November möglichst viele der 1.3 Milliarden Mitglieder miteinander sprechen, aufeinander hören und auf einen umfangreichen Fragenkatalog antworten. Das Bistum Basel hat in Zusammenarbeit mit gfs.bern bereits Vorarbeiten geleistet und stellt mit der Webseite www.wirsindohr.ch eine Plattform zur Verfügung, der sich die Bistümer Chur und St. Gallen angeschlossen haben.

Für das Bistum St. Gallen hat Bischof Markus Büchel den Prozess eröffnet: „‚Zuhören und mit Freimut sprechen‘ – dazu lädt Papst Franziskus ein. Mein Dank gilt allen, die der Einladung zum offenen Gespräch folgen und ihrem Leben wie ihrem Glauben eine Stimme geben.“ Weitere Details in seinem Brief zum Synodenstart.

Alle Mörschwiler:innen sind herzlich eingeladen, sich in diesen Prozess einzubringen! Auf der Webseite www.wirsindohr.ch finden sich weitere Hinweise. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Im Kloster Einsiedeln eröffnete am 17.10. der Bischof von Chur, Joseph Maria Bonnemain, den synodalen Weg für das Bistum mit einer bemerkenswerten Predigt, die sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene richtet: