Synodaler Prozess 2021-23: Ergebnisse der Befragung der Basis

Am 17. Oktober 2021 erfolgte der Startschuss zum weltweiten synodalen Prozess, den Papst Franziskus für die Weltkirche angestossen hat. Im ersten Schritt auf Bistumsebene spannen die drei deutschschweizer Bistümer Basel, Chur und St. Gallen zusammen.

Bereits die Ankündigung von Papst Franziskus, dass er für einen weltweiten Prozess hin zu einer synodalen Kirche bis 2023 konkete erste Ergebnisse erzielen will, deutete auf ein ambitioniertes Vorhaben mit sportlichem Tempo hin. So sollten zwischen Oktober bis Ende November möglichst viele der 1.3 Milliarden Mitglieder miteinander sprechen, aufeinander hören und sich zunächst an der Basis mit zehn als zentral erachteten Themengebieten auseinandersetzen. Die Ergebnisse dieses Prozesses im Bisum St. Gallen finden Sie hier.

In Mörschwil befassten wir uns im November – in direktem Gespräch mit der evangelischen Kirchgemeinde – mit dem 7. Themenkomplex „Austausch mit anderen christlichen Konfessionen“. Unsere langjähige, stabile und intensive ökumenische Zusammenarbeit ist die gute Basis, von der aus immer wieder auch neue Formen des Miteinanders entwickelt werden konnten. Man denke stellvertretend für vieles nur an die ökumenische Flüchtlingsinitative „MörFlü“, die seit 2015 in caritativer Hinsicht und weit darüber hinaus ausserordentliches leisten konnte. Auf dieser Basis wollen wir den Austausch pflegen und weiter intensivieren.

Mitte März 2022 ist der synodale Prozess in seine nächste Stufe eingetreten. Die Ergebnisse der o.g. Anhörung im Bistum St. Gallen wurden zu einem Bericht zu Handen der Schweizer Bischofskonferenz verdichtet, eine Zusammenfassung der wesentlichsten Ergebnisse auf neun Seiten. Auch «heisse Eisen» werden angepackt. Dieses Dokument finden Sie hier.