Tauferinnerungsfest 2026
Am Sonntag, 8. Februar 2026, feierte die Seelsorgeeinheit Steinerburg ein gemeinsames Tauferinnerungsfest für die Kinder auf dem Weg zur Erstkommunion. Im Zentrum stand die Freude darüber, dass wir in der Taufe von Gott beim Namen gerufen und in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen sind.
Der Gottesdienst war musikalisch geprägt von Liedern des bekannten Kinderliedermachers Andrew Bond, die zum Mitsingen einluden und gross und klein miteinander verbanden. In der Geschichte von Timo und dem Regenbogen wurde kindgerecht erzählt, wie Gott seine Zusage «Ich bin bei dir» über das Leben eines Menschen legt – so bunt und vielfältig wie ein Regenbogen. Das Evangelium nach Matthäus 3,13–17 von der Taufe Jesu im Jordan knüpfte daran an: Wie Jesus vom Vater als «geliebter Sohn» angesprochen wird, so gilt auch uns dieses Ja Gottes zu unserem Leben.
Ein besonderes Zeichen setzte das Ritual mit den Taufkerzen: Die Kinder und ein Elternteil entzündeten am Osterlicht ihre Taufkerzen und erneuerten bewusst ihr Taufversprechen mit einem Glaubensbekenntnis. Dabei wurde deutlich: Alle Getauften sind berufen, Trägerinnen und Träger des Lichts zu sein und dieses Licht in ihrem Alltag weiterzugeben – in der Familie, in der Schule, im Beruf und in der Freizeit.
Nach dem Gottesdienst war die ganze Festgemeinde zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Das Pfarreiteam hatte grosse Töpfe Pasta mit Tomatensauce gekocht, die Eltern brachten feine Salate und Desserts mit, sodass ein reichhaltiges und buntes Buffet entstand. In der Turnhalle warteten zwei Pfadis mit Spiel und Spass auf die Kinder; bei Bewegungs- und Gruppenspielen konnten sie sich austoben, neue Freundschaften knüpfen und Gemeinschaft auf ganz unkomplizierte Weise erleben.
Der Tag zeigte eindrücklich, wie lebendig Kirche sein kann, wenn viele mitdenken und mit anpacken. Gemeinsam durften wir erfahren, dass die vier Pfarreien Mörschwil, Steinach, Berg/Freidorf und Tübach als Seelsorgeeinheit Steinerburg Grosses bewirken können: Im gemeinsamen Feiern, Essen, Spielen und Beten wurde sichtbar, dass wir eine vielfältige, bunte und hoffnungsvolle Glaubensgemeinschaft sind.
